Linux-Wartung in Buzzword-Zeiten

Tübix (2019-07-06)

Buzzwords wie Cloud und "serverless" zum Trotz werden in Unternehmen auch noch klassische Linux-Systeme eingesetzt. Doch auch dort sind längst nicht mehr alle Prinzipien (DevOps, Agile) und Workloads (Container-Deployments) als klassisch anzusehen. Um als Administrator im Continuous-YAML-Pipeline-Automatisierungs-Dschungel den Durchblick zu behalten, bedarf es der Kenntnis neuer Technologien, mitunter aber auch neuer Herangehensweisen, wie Linux-Systeme effizient zu verwalten sind. Der Vortrag zeigt, wo die "Enterprise-IT" bei Linux-Patch- und konfigurationsmanagement sowie der Automatisierung gerade steht und wie man es manchmal besser machen kann.

Feedback & Updates

Nach dem Vortrag kam in einem Gespräch Service Mesh respektive Istio auf. Neben vielen weiteren Buzzwords ist dies definitiv einer Erwähnung wert.

Unter anderem sehr interessant fand ich eine Rückmeldung, dass ganze Rechenzentren mit einem bestimmten Softwarestand aufgesetzt und danach ein bis zwei Jahrzehnte in diesem Zustand betrieben werden. Dieses Verfahren ermöglicht natürlich die beste (einfachste?) Reproduzierbarkeit von Ergebnissen, birgt aber in Post-Stuxnet-Zeiten unverkennbar Risiken. Lifecycle- und damit Patchmanagement sollten trotz aller zusätzlichen Aufwände beim Aufbau einer IT-Architektur immer mit berücksichtigt werden.

Pad für Fragen und Feedback. Danke für die Idee zum Pad an Thorsten Leemhuis 😉